Motoriktests

Motoriktests

Unsere Motoriktests gliedern sich in die folgenden Bereiche:

Schnelligkeitstest

20 Meter Sprint

20m Sprint auf Startkommando, Messung durch 2 Lichtschranken, 2 Versuche, der bessere davon kommt in die Wertung.

Startposition
Startposition

20 Meter Sprint Seitübersteigen

20m Sprint mit seitlichem Lauf auf Startkommando, Messung durch Lichtschranken, 2 Versuche je rechts und links, der bessere davon kommt in die Wertung.

10 Meter Sprint - Rückenlage

10m Sprint auf Startkommando, Messung durch 2 Lichtschranken, 2 Versuche, der bessere davon kommt in die Wertung.

Die Startposition erfolgt in Rückenlage. Die Hände und Fersen, sowie der Hinterkopf müssen den Boden berühren.

10 Meter Sprint - Bauchlage

10m Sprint auf Startkommando, Messung durch 2 Lichtschranken, 2 Versuche, der bessere davon kommt in die Wertung.

Die Startposition erfolgt aus Bauchlage. Die Hände, die Zehenspitze, sowie die Stirn müssen den Boden berühren.

10 Meter Sprint - Bauchlage
10 Meter Sprint - Bauchlage
Spezifische Sprungtests

Counter Movement Jump einbeinig mit Armeinsatz

Einbeiniger Stand. Mit Knieeinsatz des Sprungbeines und den Armen kann Schwung geholt werden um dann so hoch wie möglich zu springen und wieder einbeinig stabil (ohne Wackeln oder Nachspringen) zu landen. Sowohl für das rechte, als auch für das linke Bein gibt es zwei Versuche, wobei der höhere Sprung gezählt wird.

Es kommen nur Sprünge mit stabiler Landung in die Wertung (Nach der Landung 3 Sekunden halten).

Counter Movement Jump einbeinig ohne Armeinsatz

Einbeiniger Stand. Die Hände müssen in die Häfte eingestützt werden und sollen bis zur Landung eingestützt bleiben. Mit dem Knieeinsatz des Sprungbeines kann Schwung geholt werden um dann so hoch wie möglich zu springen und wieder einbeinig stabil (ohne Wackeln oder Nachspringen) zu landen. Sowohl für das rechte, als auch für das linke Bein gibt es zwei Versuche, wobei der höhere Sprung gezählt wird.

Es kommen nur Sprünge mit stabiler Landung in die Wertung (Nach der Landung 3 Sekunden halten).

Drehsprung auf TDS (Kraftmessplatte)

(2 Versuche, soviel Drehung wie möglich, Auslauf soll stabil gehalten werden)

Getestet wird ein Drehsprung, der beidbeinig mit notwendiger Sprungvorbereitung (Ausholen der Arme und/oder Schritt davor) durchgeführt werden soll. Gemessen wird die Höhe des Drehsprunges, die Grad der Rotation von beidbeinigem Absprung bis hin zur einbeinigen Landung und die stabile Landung (so wenig Nachspringen bzw. Wackeln wie möglich). Der Auslauf muss mind. 3 sec. gehalten werden.

Springschnursprünge beidbeinig, einbeinig

Springschnursprünge beidbeinig, einbeinig rechts, einbeinig links. Die Körperposition sollte möglichst aufrecht sein. Oberkörper aufgerichtet, Hüfte und Knie gestreckt. 

Die höchst zu erreichende Anzahl an Sprüngen beträgt 300 für die beidbeinigen Sprünge und 200 für die einbeinigen Sprünge.

Um dies zu erreichen gibt es zwei Versuche.

Springschnursprünge double under (doppelt)

Springschnursprünge beidbeinig. Die Springschnur muss zweimal durchgedreht werden. Die Körperposition sollte möglichst aufrecht sein. Oberkörper aufgerichtet, Hüfte und Knie gestreckt. 

Sprungvorbereitungen wie Laufschritte oder Einfachsprünge davor sind gestattet. Gezählt wird ab der ersten Doppeldrehung. Die Doppeldrehungen müssen danach aufeinander folgen (ohne Zwischensprung).

Die höchst zu erreichende Anzahl an Sprüngen beträgt 150.

Um dies zu erreichen gibt es zwei Versuche.

Rumpfkrafttests

Unterarmstütz gerade

Gerader Unterarmstütz. Unterarme stehen parallel zueinander. Die Handflächen werden zueinander gedreht. Gesamte Körperposition soll eine gerade Linie ergeben. Mit dem Kopf wird an der Wand ein Gegenstand eingeklemmt und gehalten. Das Gesäߟ muss immer im Kontakt mit der Stange bleiben. Die Beine werden in Sekundentakt vom Boden angehoben. 

Die Position wird so lange, als möglich gehalten. Die höchste zu erreichende Zeit beträgt 6 Minuten.

Abbruchkriterien

  • Das Gesäߟ wird nicht in ständigem Kontakt mit der Stange gehalten
  • Der Sekunden-Rhythmus kann nicht mehr eingehalten werden
  • Der Sportler kann nicht mehr und bricht selbst ab indem er sich aus der Position löst
  • Der Eingeklemmte Gegenstand wird verloren
  • Die Aufsichtsperson korrigiert die Position und dies kann nicht mehr ausgeführt werden - generell werden 2 Verwarnungen ausgesprochen, die dritte Verwarnung ist der gleichzeitig der Abbruch der Übung.
  • Das Maximum von 6 Minuten wurde erreicht.

Für diese ܜbung ist ein Versuch vorgesehen, welcher automatisch gezählt wird.

Seitstütz (rechts und links)

Unterarmstütz seitlich rechts an der Wand. Der rechte Ellbogen, die Schulterblätter, das Gesäߟ, sowie die aufeinanderliegenden Fersen müssen die Wand berühren. Der freie Arm wird in der Hüfte eingestützt und muss mit dem Ellbogen ebenfalls die Wand berühren.

Im Sekundentakt wird das Becken gehoben und gesenkt. Bei dieser Auf- und Ab-Bewegung muss sowohl der Boden, als auch die Stange berührt werden.

Die höchste zu erreichende Zeit beträgt 6 Minuten.

Abbruchkriterien

  • Die Hüfte berührt Stange oder Boden nicht mehr (full range of motion gefordert!)
  • Der Sekunden-Rhythmus kann nicht mehr eingehalten werden
  • Einer der Berührungspunkte lösen sich von der Wand.
  • Der Sportler kann nicht mehr und bricht selbst ab indem er sich aus der Position löst
  • Generell werden 2 Verwarnungen ausgesprochen, die dritte Verwarnung ist gleichzeitig der Abbruch der Übung.
  • Das Maximum von 6 Minuten wurde erreicht.

Für diese Übung ist ein Versuch vorgesehen, welcher automatisch gezählt wird.

Rückenheber

Auf einem Kasten liegt die Testperson bauchwärts so, dass die Hüfte mit dem Kastenende abschlieߟt. Die Füߟe werden in einer Sprossenwand eingehängt. Die Beine sind während der ganzen ܜbung gestreckt. Der Oberkörper wird bis zur Neutralposition aufgerichtet und anschlieߟend 30 Grad abgesenkt. Dabei sind die Fingerspitzen an den Schläfen. In einem abgemessenen Korridor müssen die Schulterblätter bzw. die Brust die Stangen im Sekundentakt berühren. 

Die höchste zu erreichende Zeit beträgt 6 Minuten.

Abbruchkriterien

  • Die Schulterblätter, bzw. Brust berühren die Stangen nicht mehr (full range of motion gefordert!)
  • Der Sekunden-Rhythmus kann nicht mehr eingehalten werden
  • Der Sportler kann nicht mehr und bricht selbst ab indem er sich aus der Position löst
  • Generell werden 2 Verwarnungen ausgesprochen, die dritte Verwarnung ist gleichzeitig der Abbruch der Übung.
  • Das Maximum von 6 Minuten wurde erreicht.

Für diese ܜbung ist ein Versuch vorgesehen, welcher automatisch gezählt wird.

Gleichgewichtstests

Standwaage (rechts und links)

Standwaage auf dem rechten / linken Bein. Die Testperson gibt das Kommando "€žLos"€œ. Die Zeit wird mittels Stoppuhr gemessen. 

Die maximal zu erreichende Zeit beträgt 3 Minuten. Nicht nur die gehaltene Zeit, sondern auch der Winkel des Abspreizbeines zum Standbein wird vermessen und flieߟt in die Wertung positiv- bzw. negativ ein.

Abbruchkriterien

  • Berühren des Bodens mit einer oder beiden Händen.
  • Abgespreiztes Bein fällt unter einen Winkel von 90 Grad.
  • Sportler bricht die ܜbung selbst ab.
  • Standbein kann nicht ruhig gehalten werden (wackeln oder Sprünge).

Dieser Test wird barfuߟ durchgeführt.

MFT Balancetest (beidbeinig und einbeinig)

Beidbeiniger bzw einbeiniger Stand auf der MFT- Platte. Das Computersystem berechnet wie stabil dieser Stand gehalten wird (möglichst keine Regung). 

Es gibt 2 Versuche, der bessere davon wird gezählt.

Beweglichkeitstests

Rumpfbeuge

Beidbeiniger Stand auf einer Anhöhe. Bei gestreckten Knien und Armen wird der Rumpf so weit als möglich nach vorne gebeugt. Gemessen wird die Differenz zu den Zehenspitzen.

Rumpfbeuge
Rumpfbeuge

(Über-) Spagat rechts links, seitlich

In einem davor bestimmten Korridor wird ein Spagat mit dem rechten / linken Bein vorne durchgeführt. Zum Messzeitpunkt müssen die Arme frei gehalten werden. Die Testperson gibt das Kommando "Los"€œ. Daraufhin wird die Differenz von Hüfte zum Boden gemessen. Wenn eine Testperson ܜberspagat kann, wird von einem weiteren Betreuer die Ferse des rechten Fuߟes angehoben und hiervon die Differenz zum Boden gemessen.

Dasselbe gilt für den Seitspagat.